News & Trends

Der OMT am 01. September 2017 in Wiesbaden – der exklusive Treffpunkt aller Online Marketing Interessierten.
22.03.2017

Online Marketing ist mittlerweile ein Muss für jedes Unternehmen, das auch in den nächsten Jahren noch erfolgreich sein möchte. Tatsächlich besteht die Praxis des Online Marketings aber aus vielen unterschiedlichen Teildisziplinen, bei denen kaum der Überblick zu behalten ist.

Neben der Beschäftigung von externen Agenturen kann es sinnvoll sein, sich auch selbst in diesem Bereich weiterzubilden, um z.B. die Arbeit der eigenen Dienstleister zu evaluieren, zu verstehen und zu verbessern.

Wiesbaden wird einen Tag zur Hochburg des Online Marketing

Nach den beiden erfolgreichen Auftaktveranstaltungen im September 2015 & 2016 holt der OMT 2017 erneut zahlreiche national bekannte Online Marketing Experten in die hessische Landeshauptstadt, um auch in diesem Jahr die Besucher mit den wichtigsten Entwicklungen der Branche zu konfrontieren.

Der OMT 2017 wird insgesamt 21 hochwertige Vorträge sowie diverse interessante Online Marketing Highlights präsentieren, um erneut ein ähnlich positives Echo zu ernten, wie dies bereits im letzten Jahr der Fall war.

Bestelle jetzt Dein Ticket und entscheide über das Programm beim OMT 2017

So gibt es beim OMT 2017 auch eine weitgreifende Änderung im Vergleich zu den Vorjahren:

“Die Besucher entscheiden über das Programm!”

Während in den letzten Jahren die Auswahl an Themen durch das OMT-Team organisiert wurde, entscheiden beim OMT 2017 alle Gäste, die bis spätestens 31.05.2017 ein Ticket gekauft haben über die Inhalte in einer Abstimmung.

Im Umkehrschluss bedeutet das, interessierte Experten können sich bis zum 20.05. in einem Call4Paper, mit einem spannenden Thema auf einen Speakerplatz bei der diesjährigen Veranstaltung bewerben. Umfassende Infos zum Call4Paper: https://www.online-marketing-tag.de/call-for-papers/

Besonders spannend ist, dass neben allen hochkarätigen Speakern der letzten Jahre (Björn Tantau, Nicolas Sacotte, Inken Kuhlmann, Jens Fauldrath, Thomas Hutter, usw.) auch viele neue Speaker (z.B. Karl Kratz, Michael Schöttler, Julian Dziki, Alexander Geißenberger, Marco Janck, usw.) das Einreichen interessanter Vorträge zugesichert haben. Die Auswahl an Vorträgen wird beträchtlich sein und jedem Besucher die passenden Inhalte für seine Bedürfnisse liefern.

Der OMT 2017 richtet sich an alle Marketing-Verantwortliche und Online-Marketer aus ganz Deutschland.

Alle Infos zum OMT 2017 auf einen Blick:

Datum: 01. September 2017 (Einlass ab 8:30 Uhr)
Ort: Pentahotel Wiesbaden
Ticketverkauf: https://www.online-marketing-tag.de/tickets/

Der OMT bietet das ganze Jahr Webinare, Seminare und andere spannende Inhalte zum Thema Online Marketing

Darüber hinaus bietet der OMT, viele weitere Highlights über das ganze Jahr verteilt. Neben einer kostenlosen Jobbörse und einer Webinarreihe können Sie sich auch das ganze Jahr mit spannenden Seminaren fortbilden. Profitieren Sie von dem reichen Fachwissen der OMT-Experten, um sich bei den aktuellen Trendthemen rund um das Thema Online Marketing voran zu bringen.

SEA Kontozustandsbewertung – neues Google AdWords Feature
16.01.2017

Google rollt aktuell ein neues Feature in AdWords aus, die sogenannte Kontozustandsbewertung. Die neue Funktion steht in größeren AdWords Konten als Beta Version bereits zur Verfügung und wird sukzessive für alle AdWords Konten ausgerollt. Das FMS Team hatte bereits die Gelegenheit das Feature zu nutzen und genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass eine gute AdWords Konto- und Kampagnenstruktur positive Effekte hat, ist den meisten AdWords Werbetreibenden bekannt und dürfte keine Neuigkeit darstellen. Nun hat Google mit der Kontozustandsbewertung die entsprechenden Qualitätsfaktoren definiert und damit transparenter gemacht. Google selbst definiert die Kontozustandsbewertung für die Google Suche als Maß dafür, wie gut AdWords Kampagnen im Suchnetzwerk konfiguriert sind. Dazu gibt Google Empfehlungen, wie die Bewertung verbessert und die Kampagnenleistung gesteigert werden kann, eine detaillierte Analyse fehlt jedoch.

Folgende Kontostrukturfaktoren werden von Google für die Kontozustandsbewertung herangezogen:

  • – Anruferweiterungen hinzugefügt
  • – Verwendung von Conversion-Tracking
  • – Die Anzeigengruppen enthalten mehrere Anzeigenvariationen
  • – Die Anzeigengruppen enthalten genügend Keywords
  • – Auszuschließende Keywords hinzugefügt
  • – Sitelink-Erweiterungen hinzugefügt
  • – Anzeigengruppen enthalten aktive Anzeigen
  • – Anzeigengruppen enthalten Keywords
  • – Verwendung einer optimierten Einstellung für die Anzeigenrotation
  • – Verwendung der standardmäßigen (optimierten) Auslieferung
  • – Verwendung einer für Mobilgeräte optimierten Website
  • – Die Anzeigengruppen verfügen über ein geeignetes Design
  • – Auto-optimierten CPC verwenden
  • – Für hochwertige Keywords die Gebote für die erste Seite verwenden
  • – Erweiterungen mit Zusatzfunktionen hinzufügen

Das Feature der Kontozustandsbewertung wird auf Kampagnenebene zur Verfügung gestellt, so dass für jede bestehende Kampagne eine gesonderte Bewertung in Prozent stattfindet und diese Leistungsdaten auch separat betrachtet werden können. Je besser die von Google genannten Faktoren im AdWords Konto in den Kampagnen umgesetzt bzw. erfüllt sind, desto besser fallen die Kontozustandsbewertung und damit der positive Effekt auf die jeweilige Kampagne aus.

Ziel von AdWords Werbetreibenden sollte es sein für die Kontozustandsbewertung von Google 100 % zu erreichen, um das volle Potential einer optimalen AdWords Kontostruktur für die Kampagnen nutzen zu können. Als Richtschnur gilt jedoch, dass ein Wert von über 70 % für die jeweiligen Kampagnen bereits als positiv gewertet wird.

Künstliche Intelligenz vs. Mensch: Wer bestimmt die Zukunft des Online Marketing?
12.10.2016

 

Wer gilt als einer der größten Genies des 21. Jahrhunderts? Wer wenn nicht der schweizer Physiker Albert Einstein. Nicht grundlos hat Salesforce seine neue Software Entwicklung im Bereich der KI nach ihm benannt. Wie „genial“ ist diese neue KI Software, welche Chancen, Nutzen aber auch Gefahren bietet sie?

Laut der Herstellerfirma Salesforce soll „Einstein“ nicht als eigenständige Anwendung auf den Markt kommen sondern andere Programme wie z.B. Google AdWords ergänzend unterstützen. Cloudbasiert werden verschiedene „Einstein-Module“ gelagert, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Entweder können diese Anwendungen einzeln gekauft werden oder innerhalb einer Lizenz von Salesforce erworben werden. Die wichtigsten Modelle mit individuellen und vielfältigen Fähigkeiten stellen wir im Folgenden vor:

Sales Cloud Einstein

Die Sales Cloud Einstein identifiziert für die Vertriebsmitarbeiter die aussichtsreichsten Leads, erfasst und bewertet E-Mail- und Kalender-Aktivitäten um zutreffende Vorhersagen zu treffen und schlägt Alarm, wenn sich ein Geschäft negativ zu entwickeln droht.

Service Cloud Einstein

Die Service Cloud Einstein assistiert den Service-Mitarbeitern bei der Problemlösung, indem es die Reklamation eines Kunden an den entsprechenden Mitarbeiter sendet. Darüber hinaus sucht das Programm eigenständig nach den wahrscheinlichsten Antworten und sendet diese dem jeweiligen Servicemitarbeiter zu.

Marketing Cloud Einstein

Die Marketing Cloud Einstein erstellt auf der Basis von Verhaltensanalysen des Kunden eigenständig Zielgruppen und Anweisungen zur optimalen Kontaktaufnahme.

Commerce Cloud Einstein

Mithilfe von Commerce Cloud Einstein werden Produktempfehlungen individuell auf den Käufer zugeschnitten. Die Funktion unterstützt die Händler zudem dabei, den Zusammenhang zwischen Produkt und Kauf zu erschließen und die Verkaufsplanung hierdurch genauer koordinieren und ausrichten zu können.

Community Cloud Einstein

Die Community Cloud Einstein fischt im Netz nach relevanten Artikeln, Posts, Beiträgen, Themen oder Experten für bestimmte Gebiete. Darüber hinaus werden Newsfeeds ausgewertet, die relevantesten Ergebnisse der Feeds werden besonders hervorgehoben.

Analytics Cloud Einstein

Die Analytics Cloud Einstein liefert in Rekordzeit Erkenntnisse über Datenmuster der unterschiedlichsten Merchandise-Prozesse, ermöglicht die automatisierte Analyse von Millionen von Daten und priorisiert die aus den Datenmustern gewonnen Erkenntnisse für den Händler.

IoT Cloud Einstein

Die IoT (Internet of Things) Cloud Einstein bewertet und verwaltet Daten von verbundenen IoT-Geräten und gibt basierend darauf Best Practice Empfehlungen für Serviceprozesse und Customer Journeys ab.

Salesforce verspricht ein sehr effizientes maschinelles Lernen, denn die Einstein-KI verwertet mit Einverständnis des jeweiligen Unternehmens eine Vielzahl von Daten. Der Datenschutz wird weiterhin gewährleistet, Unternehmen haben keinen Zugriff auf Daten anderer Unternehmen, versichert Salesforce. Dank seiner Lernfähigkeit soll das digitale Genie zukünftig immer besser darin werden, wichtige Ereignisse automatisch zu erkennen, das Kaufverhalten der Kunden vorherzusagen und darauf basierend die nächsten Aktionen selbst auswählen und umsetzen zu können.

Die neue KI-Software “Einstein“ hat das Potenzial, zu einem unentbehrlichen Instrument im Bereich Customer Relationship MAnagement für Unternehmen zu werden. Die Salesforce Software ist insbesondere für Firmen interessant, die kein eigenes Wissen in der tiefergehenden Daten-Analyse haben. Die Vorteile für diese Nutzergruppe liegen auf der Hand: Prognosen über das Kundenverhalten, Customized Projection, semantische Analysen und gezielte Steuerung von Verkaufs- oder Serviceprozessen kann an die KI delegiert werden und die eigenen Mitarbeiter entlasten. Je nachdem wie viel im Unternehmen an die KI-Software delegiert wird, können auch negative Effekte auftreten, wie etwa unerwünschte Aktionen seitens der Software einhergehend mit einem Verständnis- und Steuerungsverlust der Mitarbeiter.

Für Online Marketing Mitarbeiter könnten sich deutliche verändern einstellen, der erfolgreiche und zunehmende Einsatz von KI-Software kann eine komplette Umwälzung der Aufgabenverteilung auf dem Online Marketing Markt mit sich bringen. So ersetzt der Einsatz von KI-Software Prognose und Datenanalyse, die zuvor von Menschen erledigt wurde. Im Zusammenspiel zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz können im Idealfall stark personalisierte und gut planbare Kundenerlebnisse geschaffen werden, die sowohl für den Kunden als auch für die Unternehmen einen deutlichen Nutzen und Mehrwert darstellen.

Facebook Audience – mobile Werbung für alle
13.09.16

Im April 2014  hat Facebook sein mobiles Anzeigenetzwerk für Werbekunden geöffnet. Nach und nach wurde dessen Reichweite immer weiter optimiert, neben Mobile-Pages und unzähligen Apps sollen künftig auch Desktop-Websites mit Werbung bespielt werden können.  Welche Möglichkeiten bietet Facebook Audience also für Unternehmen?

Werbekunden stehen derzeit drei verschiedene Ad-Formate zur Auswahl. Gängige Werbebanner, die einen bestimmten Teil der Bildfläche einnehmen, Interstitials, die den gesamten Screen bedecken und Native Ads, die sich optisch an die App anpassen, in der sie eingeblendet werden.

Durch die Auslagerung der Werbeschaltung auf externe Anwendungen erhöht Facebook seine Reichweite enorm und das vornehmlich im mittlerweile tonangebenden mobilen Sektor. Anzeigen im Audience Netzwerk können dabei für alle Nutzer ausgespielt werden, unabhängig davon, ob diese bei Facebook eingeloggt oder nicht einmal Mitglied sind.

 

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Neben der hohen Reichweite liegt der große Vorteil des Anzeigenetzwerkes wie immer in Facebook’s exzellentem Targeting. Denn das soziale Netzwerk kennt seine Nutzer ganz genau und stellt Marketern so zahlreiche Ausrichtungsmöglichkeiten zur Verfügung, dass Werbekampagnen nicht nur zielgruppengerecht, sondern fast schon maßgeschneidert geschaltet werden können.

Facebook selbst berichtet auf seinem Business Blog von nahezu utopisch klingenden Erfolgsgeschichten, in denen Werbekampagnen zur Installation von Apps im Audience Netzwerk bis zu 20 Mal mehr Gewinn generiert haben sollen, als ähnliche Werbemaßnahmen in anderen Display Netzwerken.

Ob solch hoch gesteckte Ziele bei Facebook Audience erreichbar sind oder nicht, sei mal dahin gestellt. In jedem Fall verspricht das Netzwerk ein unschlagbares Targeting, eine sehr große Reichweite und eine hohe Performance. Facebook Audience dürfte einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass die Social Media Plattform seinen Ruf als Big Player der mobilen Werbung weiter ausbaut.

Snapchat – ein Marketing Tool für Unternehmen?
06.09.2016

Was sagt es über eine App aus, wenn die höchste Nutzungsrate von 9 bis 15 Uhr verzeichnet wird? Richtig, sie wird vor allem von Schülern genutzt. Wir wollen die Frage beantworten, ob Snapchat, trotz der sehr jungen Nutzer, auch für Unternehmen schon relevant ist.

Snapchat gilt als das derzeit am stärksten wachsendes Netzwerk unter den sozialen Medien. Der aktuelle Wert der App wird auf 16 Milliarden Dollar geschätzt und sie ist vor allem bei einem jungen Publikum äußerst beliebt. Dies ist nicht ohne Grund so, denn die mobile-first Strategie der Anwendung war von Anfang an auf junge Nutzer ausgelegt.

Snapchat, das unter dem Namen Picabo 2011 die Online Welt erblickte, bietet seinen Nutzern eine intimere Atmosphäre als z.B. Facebook, denn die Kommunikation ist von außen nicht einsehbar. Die einzelnen Snaps verschwinden nach 24 Stunden wieder von der Bildfläche, was einen großzügigen Umgang mit privaten Bildern begünstigt. Eine Textzeile steht jedem Snap zur Verfügung und die maximale Länge beträgt 10 Sekunden. Schickt man einem Freund einen Snap, kann dieser zwar einen Screenshot davon machen – diese Funktion wohnt allen Smartphones inne und kann von der App nicht unterbunden werden – aber sobald ein Screenshot erstellt wird, erhält der Absender des Snaps eine Mitteilung.

Die Bedienungsfunktionen von Snapchat sind überschaubar. Eigene Snaps können gespeichert oder auch mit bunten Zeichnungen, Lenses, 3D Stickern, Emojis und seit kurzem auch Bitmojis aufgepeppt werden. Anhand des Snapscores wird angezeigt, wie viele Snaps ein Nutzer bereits verschickt und empfangen hat und ist somit eine Messlatte für die Aktivität. Anders als bei Facebook können die Snaps nicht direkt geliked oder kommentiert werden. Alle Snaps, die ein Benutzer über den Tag verteilt auf Snapchat teilt, werden als langer Filmstreifen, als sogenannte Story angeordnet.

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Ist Snapchat bereits relevant für das Marketing von Unternehmen?

Ende 2015 wurde der Bereich Discover bei Snapchat eingeführt, um die App auch für Unternehmen interessanter zu machen. In diesem Bereich bieten bekannte Marken wie National Geografics, Vice oder Yahoo Inhalte an, die speziell auf Snapchat abgestimmt sind. Alle Unternehmen haben dabei ein gemeinsames Ziel: sie buhlen um neue Leser und versuchen die bestehenden an sich zu binden.

Besonders geeignet ist Snapchat, dessen Mitgliederzahlen in Deutschland je nach Quelle zwischen 6 und 9 Millionen schwanken, für Influencer Marketing. Eine entsprechende Erfolgsstory aus den USA ist beispielsweise die von Spielzeughersteller Sphero. Das Unternehmen beauftragte Influencer die neu erschienen Mini-Roboter in ihre Snaps zu integrieren. Innerhalb kürzester Zeit war das Produkt ein Kassenschlager.

Fazit

Wenn es um die Ansprache einer besonders jungen Zielgruppe geht, ist Snapchat aktuell der vielversprechendste Kanal, zumindest was das Thema Branding betrifft. Ist die Zielgruppe eines Unternehmens jedoch bei 20+ angesiedelt, eignet sich die App derzeit nur bedingt für Marketing Kampagnen. Die begrenzte Kommunikationsfläche mit nur einer Textzeile und die kurze Werbedauer von höchsten 10 Sekunden können eine schnelle Aufnahme der Informationen erleichtern. Detaillierte oder weniger spielerische Inhalte sind auf diesem Weg jedoch kaum vermittelbar und die Messbarkeit einer Kampagne ist wesentlich begrenzter als in anderen sozialen Netzwerken. Passt die Flüchtigkeit und Verspieltheit der App zum gewünschten Image bzw. zum Produkt, kann Snapchat trotzdem ein wichtiger Katalysator für die Werbemaßnahmen von Unternehmen werden.

Pop-Up Werbung aus Nutzer und SEO Perspektive
28.07.2016

Nervig, unnütz, omnipräsent. Um den Ruf von Pop-Ups ist es nicht gerade gut bestellt. Nicht umsonst bieten viele Browser mittlerweile Erweiterungen an, die Pop-Ups blockieren sollen. Auch Google reagierte schon im Frühjahr 2015 auf diese Entwicklung und straft seitdem Websites mit invasiver Pop-Up-Werbung gerne Mal im Ranking der Suche ab.
Dabei können sich noch wesentlich größere Nachteile aus zu großflächig eingesetzter Pop-Up Werbung ergeben. Bei der Indexierung einer Website kann es beispielsweise durchaus vorkommen, dass der Vollbild-Overlay der Werbung für den Hauptinhalt der Seite gehalten wird, mit entsprechend negativen Folgen.

Neue Generation von Werbung

Nicht zuletzt deshalb setzt bei immer mehr Website Betreibern ein Umdenken ein, in welchem Ausmaß Pop-Up Werbung integriert werden sollte. Wer auf diese nicht gänzlich verzichten möchte, kann die Werbung mit den folgenden vier Tipps wesentlich userfreundlicher und seo-optimierter gestalten.

1. Verwenden Sie kleine Pop-Up Formate, die den Bildschirm nur zu 25 bis maximal 50 % abdecken. Damit wird der Besucher nicht dabei unterbrochen, den eigentlichen Content zu konsumieren.

2. Setzen Sie ein Timing für die Pop-Ups, so dass diese zeitlich verzögert aufpoppen. Dadurch hat der Besucher die Gelegenheit, sich erst einmal auf der Seite zu orientieren. Mit sogenannten „Inaktivitäts-Pop-Ups“ kann festgelegt werden, dass die Werbung erst dann erscheint, wenn der Nutzer sich zum Beispiel 20 Sekunden nicht mehr auf der Seite bewegt hat. Damit wird auch sichergestellt, dass der Googlebot bei der Indexierung der Website den Content des Pop-Ups nicht für den Hauptinhalt der Seite hält.

3. Nutzen Sie einen Exit-Intent-Overlay. Dieser löst erst dann ein Pop-Up aus, sobald der Besucher seinen Cursor nach oben links oder rechts zum Verlassen der Seite bewegt. Damit wird der User erst nach dem Konsum der eigentlichen Inhalte angesprochen und empfindet die zusätzlichen Informationen in der Regel als Mehrwert.

4. Integrieren Sie statt Pop-Ups sogenannte Sticky Elemente. Diese bleiben dezent an der Seite einer Website kleben, auch wenn der User nach unten scrollt. Hierdurch ist die Werbung immer im Blickfeld des Nutzers, aber stört diesen nicht bei der Informationsaufnahme.

PopUp Bewertung Google

Neue Advertising-Möglichkeiten bei Facebook
07.07.2016

Als wichtige Messgröße für den Erfolg von Online-Marketing gibt die Conversion-Rate an, welcher Prozentsatz an Besuchern einer Webseite zu Kunden bzw. zu Käufern konvertiert ist. Bisher war das Zeitfenster, um die Konvertierungen auf Facebook zu zählen, auf einen Tag begrenzt. Dies lohnte sich zwar für Werbetreibende, die eine Umwandlung von mindestens 15-25 Besuchern generieren konnten, jedoch zahlte sich das Model nicht wirklich aus, wenn die Conversion Rate darunter lag.

Ab sofort können Werbetreibende zwischen einem Conversion “Fenster“ von einem oder sieben Tagen wählen und damit Kampagnen mit Conversion Ausrichtung noch flexibler gestalten. Doch das ist nur eine von weiteren Neuerungen. In den kommenden Wochen will Facebook zudem Category Blocking sowie Blocklisting und damit Ausrichtungsmöglichkeiten einführen, mit denen Werbetreibende besser steuern können, wo ihre Anzeigen platziert werden.

Zum einen können Advertiser anhand des Category Blocking festlegen, dass ihre Werbeanzeigen in bestimmten Kategorien nicht geschaltet werden, dies betrifft vor allem sensible Bereiche wie Dating, Religion, Politik oder Glücksspiel. Zum anderen besteht für Werbetreibende zukünftig die Möglichkeit, bestimmte Apps oder Domains von ihrer Werbeplatzierung auszuschießen. Dieses sogenannte Blocklisting wird über den Business Manager gesteuert.

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Google Adwords verändert sich nachhaltig
03.06.2016

Als Google Anfang des Jahres die Werbeplatzierung in der rechten Spalte der Google Suche abschaffte, war dies nicht nur eine Anpassung an die mobile Darstellung, sondern auch ein eindeutiger Hinweis, wohin die Reise für das Suchmaschinenmarketing in Zukunft gehen wird: Mobile First. Schließlich erfolgen mittlerweile mehr als die Hälfte aller Suchanfragen über mobile Geräte, ein Trend, der sich nicht mehr umkehren dürfte. Die rein optische Anpassung der Ads in der Suche war allerdings nur der Startschuss zu einer ganzen Reihe an Innovationen, die Google noch im diesem Jahr umsetzen will und teilweise bereits ausgerollt hat. Dabei gerät das angekündigte Re-Design der Adwords sowie der Analytics Oberfläche fast schon zur Nebensache. Ein kurzer Überblick der wichtigsten Veränderungen.

 

1. Keyword Strategie & Gebote

Das vielleicht relevanteste Google Adwords Update betrifft die Möglichkeiten der Keyword bzw. Anzeigen Ausrichtung sowie der individuellen Gebote. Bisher können Werbetreibende nur prozentuale Gebotsanpassungen vornehmen, um ihre Gebote für bestimmte Geräte zu erhöhen oder zu reduzieren. In Zukunft räumt Google dem Adwords Nutzer an dieser Stelle wesentlich mehr Kontrolle und Flexibilität ein. Nicht nur, dass zukünftig individuelle Gebotsanpassungen je nach Gerät eingestellt werden können (Smartphone, Tablet oder Desktop), Keywords lassen sich dann auch direkt an eine bestimmte Device knüpfen und lösen zum Beispiel nur bei einer auf dem Smartphone getätigten Suche eine Anzeigenschaltung aus.

 

2. Attributionsmodelle

Bereits im Juni ergänzt Google neue Attributions-Modelle, auf die Werbetreibende Ihre Anzeigen ausrichten und damit optimieren können. Bisher galt nur das „Last-Click-Modell“, das heißt, die Conversion, also zum Beispiel der getätigte Kauf im Online Shop, wurde immer dem letzten Klick zugewiesen, der zum Kauf geführt hat. Mit der Zuordnungsmodellierung in Adwords konnte bisher zwar analysiert werden, wie der Weg eines Nutzers bis zum Kauf aussah, die Werbeschaltung ließ sich aber auf kein bestimmtes Attributionsmodell ausrichten. Dabei kann durchaus ein anderes Modell als der „Last-Click“ für den Werbetreibenden der rentabelste sein. Ist das Ziel beispielsweise einen möglichst großen Wachstum zu generieren, macht eine Ausrichtung auf den ersten Klick des Nutzers wahrscheinlich am meisten Sinn. Ganze 6 neue Ausrichtungsmöglichkeiten sollen diesen Umständen nun Rechnung tragen. Werbetreibende können die Anzeigen zukünftig auf den letzten Klick, auf den ersten Klick, linear zum Nutzerpfad, passend zum Zeitverlauf, positionsbasiert oder Datengestützt ausrichten und damit optimierend auf den Kaufprozess der Nutzer Einfluss nehmen.

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3. Anruferweiterung mit Google-Weiterleitungsnummer

Ebenfalls schon im Juni wird Google ein Update für die Anruferweiterung ausrollen. Bislang haben sich viele Werbetreibende davor gesträubt eine Anruferweiterung mit einer Weiterleitungsnummer einzurichten. Diese hatte zwar den Vorteil, dass Anrufberichte erfasst werden konnten, die in der Anzeige dargestellte Nummer unterschied sich allerdings wesentlich von der eigentlichen Telefonnummer des Unternehmens, war oft ellenlang und schien Nutzer eher stutzig zu machen. Mit dem Update sollen die Google-Weiterleitungsnummern im gleichen Format wie die Geschäftsnummern dargestellt werden, wenigstens mit derselben Ortsvorwahl. Damit fällt die kryptisch wirkende Weiterleitungsnummer weg, Werbetreibende können ohne Sorge die Anrufberichte aktivieren und auch diese zur Analyse der Performance heranziehen. Aber Vorsicht: Google hat angekündigt, aktivierte Anruferweiterungen automatisch auf eine Weiterleitungsnummer umzustellen. Möchten Werbetreibende keine Weiterleitung verwenden, sollten sie überprüfen, ob in den Einstellungen „Eigene Telefonnummer – keine Anrufberichte“ ausgewählt ist.

 

4. Expanded Text Ads

Bis zum Ende des Jahres werden Unternehmen über Google Adwords mehr Platz haben, um ihre Werbebotschaft zu präsentieren. Aktuell verfügt die Überschrift einer Anzeige über maximal 25 Zeichen, hier sollen demnächst zwei Headlines mit jeweils bis zu 30 Zeichen möglich sein. Auch die Beschreibung in Anzeigen wird expandieren und soll zukünftig nur eine Zeile mit 80 Zeichen anstatt der aktuell zwei Zeilen mit insgesamt 70 Zeichen haben. Außerdem soll die angezeigte URL mit dem anstehenden Update automatisch von der finalen URL extrahiert werden.

 

5. Google Display Netzwerk

Das Google Display Netzwerk, dem weit über 2 Millionen Publisher angehören, soll nicht nur vergrößert werden, Google gibt Werbetreibenden im Laufe des Jahres mit dem Native-Advertising-Inventar auch ein neues Format an die Hand, mit dem die Erstellung von Display Ads noch einfacher und zeitsparender wird. Darüber müssen nur noch die Überschrift, die Beschreibung, das Bild und die Ziel-URL eingespeist werden und Google kreiert automatisch die entsprechenden Anzeigen, nativ und responsive.

 

6. Local Search Ads & Google My Business

Auch in Google Maps werden die Werbemöglichkeiten, durch neue Local Search Ads, nachhaltig verbessert. Angekündigt sind gleich mehrere neue Formate, die dem Nutzer bei der Interaktion mit Google Maps angezeigt werden sollen. Beispielsweise werden lokale Geschäfte durch „Promoted Pins“ in Google Maps hervorgehoben, wenn diese sich in der Umgebung oder auf der Routenplanung eines Nutzers befinden. In diesem Zusammenhang erhalten auch My Business Seiten ein neues Outfit, in dem zum Beispiel aktuelle Angebote integriert sind.

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7. Google Shopping

Die Bildersuche von Google erfreut sich immer größerer Beliebtheit und auch darauf reagiert die Ads & Commerce Abteilung von Senior Vice President Ramaswamy. Google Shopping Anzeigen, das derzeit einzig verbliebene Werbeformat in der rechten Spalte der Google Suche, werden demnächst auch in der Bildersuche geschaltet. Sucht ein Nutzer beispielsweise nach einem Bild einer bestimmten Schuhmarke, werden diesem nicht nur die passenden Fotos angezeigt, sondern auch passende Shopping Ads. Mit dieser Neuerung reagiert Google außerdem auf das vermehrte Aufkommen von Apps wie Camfind, mit denen Nutzer beispielsweise einen bestimmten Sportschuh abfotografieren können, um anschließend in der Bildersuche von Google Informationen darüber zu finden.

 

8. Google Analytics 360

In den USA ist das neue Analytics 360 in einer Beta Version bereits ausgerollt, es dürfte also nicht mehr allzu lange dauern, bis es auch in Deutschland an den Start geht. Neben einem kompletten Re-Design wurde vor allem die Berichterstellung wesentlich vereinfacht. Beim Google Performance Summit Ende Mai hat Sridhar Ramaswamy, Senior Vice President Ads and Commerce bei Google, bereits einen weiteren Blick in die digitale Zukunft von Analytics geworfen. Die Rede war von einem neuen Data Assistenten, der das prominente Analyse Tool mit künstlicher Intelligenz anreichert und es dem Nutzer ermöglicht, schriftlich oder per Sprachbefehl einen bestimmten Bericht anzufordern, welcher dann automatisch erstellt wird. Dass dieser Ausblick nicht allzu fern ist, beweist der ähnlich konzipierte Google Assistant, welcher im Mai bereits auf der Google Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco vorgestellt wurde.

Neues Facebook Werbeformat: Canvas Ads
18.04.2016

Bereits im September 2015 hat Facebook das neue Werbeformat der Canvas Ads vorgestellt, seit Anfang März 2016 sind die Anzeigen nun auch auf dem deutschen Markt verfügbar. Zum Einsatz kommen die Canvas Ads ausschließlich auf mobilen Endgeräten und auch hier nur innerhalb der Facebook App. Für Nutzer, die über den Desktop oder ohne die App über einen mobilen Browser Facebook besuchen, werden die Ads nicht geschaltet. Da der Trend immer mehr zur mobilen Internetnutzung geht und sich in Deutschland bereits weit mehr als 50 % der 28 Millionen Facebook Mitglieder hauptsächlich über die App in das soziale Netzwerk einloggen, verliert das neue Anzeigenformat dadurch keineswegs an Attraktivität.

Mit dem Klick auf eine Canvas Ad, welche mit einer Newsfeed-Einheit verknüpft ist, die in der Facebook Chronik ganz normal angezeigt wird, gelangt der Nutzer auf eine Full-Screen Anzeige. Ähnlich wie bei Instant Articles wird er auf eine mobile Landing Page geleitet, ohne dabei die Facebook Umgebung zu verlassen. Diese Landing Page können Werbetreibende über den Power Editor selbst gestalten und individualisieren. Die Möglichkeiten der Darstellung sind dabei nahezu unbegrenzt. Ein Canvas kann einen eigenen Titel samt Banner oder Logo enthalten, die Farbgebung kann angepasst oder Carousel Ads, also rotierende Bildfolgen, eingebunden werden. Die Integration von weiteren Bildern, Videos oder CTA Buttons bzw. Schaltflächen ist genauso möglich wie die eines Textblocks mit bis zu 500 Zeichen.

Mit einer Canvas Anzeige kann also eine optimale Landing Page erstellt werden, ohne jede Programmierkenntnisse, ohne zusätzliche Gebühren und ohne den sonst üblichen Kosten- sowie Zeitaufwand einer websitebasierten Lösung. Zudem ist eine in Facebook erstellte Landing Page natürlich von Haus aus für die Darstellung auf Smartphones optimiert und liefert eine entsprechende Performance ab.

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Google passt Adwords Anzeigen an
22.02.2016

Bereits in naher Zukunft wird sich die Werbeplatzierung in der Google Suche nachhaltig ändern. Die bisherigen Positionen 4-11, also die Adwords Werbebotschaften in der rechten Spalte der Suchergebnisse, werden zukünftig nur noch für Google Shopping Ads reserviert. Herkömmliche Adwords Anzeigen entfallen an dieser Stelle komplett. Statt drei Werbeanzeigen über den organischen Suchergebnissen werden hier demnächst bis zu vier Anzeigen geschaltet, allerdings nur bei Suchanfragen mit hohem kommerziellen Charakter, zum Beispiel bei Reisen oder Bankprodukten. Die Platzierungen unter den organischen Suchergebnissen, also am unteren Ende der Seite, bleiben bestehen und auch die Schaltung auf mobilen Geräten bleibt vorerst unverändert. Google hat das neue Layout in den letzten Monaten bereits getestet und wird es zeitnah und global umsetzen.

Was bedeutet das nun für Werbetreibende? Taktisch betrachtet dürften sich die Veränderungen in Grenzen halten, da die meisten Adwords Nutzer ohnehin eine der Top Positionen anstreben, einfach weil hier die Sichtbarkeit und damit die Wahrscheinlichkeit von höhreren Klickzahlen und entsprechend besseren Klickrates (CTR) wesentlich größer ist. Durch das Wegfallen der rechten Spalte dürfte der Wettbewerb um die verbleibenden Top Platzierungen in der Google Suche allerdings steigen, da eine Werbeschaltung auf Seite 2 nur sehr schwache Ergebnisse erzielt und die Performance der Anzeigen auf den Positionen unter den organischen Suchtreffern als schwächer einzuschätzen ist, als bisher in der rechten Spalte.

Umso relevanter wird die Qualität der zu erstellenden Adwords Inhalte werden, denn bei steigendem Wettbewerb auf die Top Positionen lassen sich höhere Kosten nur durch einen besseren Qualitätsfaktor vermeiden. Kontinuierliche Klickrate Optimierungen, eine optimale Anzeigenrelevanz, also das Verhältnis von Keywords zu den Anzeigentexten sowie die Zielseitenerfahrung der Nutzer, sprich der Bezug von Keywords und Anzeigentexten zum Inhalt der Website, erhalten durch die Umstellung weiter an Gewicht. Nur wer in Zukunft eine optimal ausgerichtete Adwords Struktur sowie eine entsprechend optimierte Landing Page vorweisen kann, wird sich eine der Top Positionen auf Google sichern können, ohne dafür zu tief in die Budgetkasse greifen zu müssen.

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