Suchmaschinen Optimierung

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Wir steigern Ihre Sichtbarkeit auf Google: Messbar und immer auf dem aktuellen SEO Stand

Unternehmen die auf Google eine schlechte Sichtbarkeit haben, bleiben langfristig hinter dem Wettbewerb zurück. Denn die erste Handlung, die wir heute unternehmen, um das passende Produkt, den günstigsten Online Shop oder den geeignetsten Dienstleister zu finden, ist das „Googeln“, also die Suche im Internet. Die Suchmaschine von Google hat in Deutschland einen Marktanteil von über 95 % und damit quasi ein Monopol auf die Suche im Netz. Eine wenig prominente Positionierung in der organischen Google Suche bedeutet für Unternehmen deshalb nichts anderes, als potentielle Kunden an die Konkurrenz zu verlieren.

Deshalb wird es immer wichtiger, dass Ihre Website nicht nur in Sachen Inhalt oder Design, sondern auch unter SEO Gesichtspunkten bestmöglich aufgestellt ist. Die SEO Experten von FMS bieten Ihnen ein umfassendes Paket, von der Analyse, über die Beratung, bis hin zur kompetenten Umsetzung aller notwendigen Prozesse. Wir arbeiten mit den marktführenden Suchmaschinenoptimierungs-Tools, führen beispielsweise Workshops in Unternehmen zum effektiven Umgang mit der Search Console von Google durch (ehemals Webmaster Tools) und sind natürlich immer auf dem aktuellsten Stand der sich schnell wandelnden SEO Landschaft, damit auch Ihr Unternehmen in Zukunft von potentiellen Kunden im Internet gefunden wird.

Egal ob OnPage Optimierung, deren wichtigste Kriterien wir Ihnen in unseren weiter unten folgenden SEO FAQs vorstellen, oder OffPage Optimierung, also dem sogenannten Linkbuilding und damit der Schaffung einer qualitativ hochwertigen Backlink Struktur; unser Experten Team berücksichtigt alle wichtigen SEO Faktoren, um die Sichtbarkeit Ihrer Website zu verbessern. Natürlich inklusive eines gut strukturierten Reportings, in dem unsere zertifizierten Google Analytics Experten alle relevanten Entwicklungen für Sie festhalten. Mit unserem Quick Scan analysieren die erfahrenen SEO Profis von FMS, innerhalb von nur 24 Stunden, den aktuellen Status Ihrer Website und identifizieren damit alle Optimierungspotenziale.



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Mit den richtigen Experten gehören SEO Enttäuschungen der Vergangenheit an

Suchmaschinenoptimierung ist kein besonders junges Feld. Bereits seit über 10 Jahren wird SEO betrieben. In den Anfängen gab es wenige Standards, kaum umfangreiche bzw. professionelle Tools und viele Einschätzungen zur Optimierung basierten auf bloßen Vermutungen. Mit sogenanntem Black Hat SEO, sprich unseriösen Methoden, welche heute größtenteils gar nicht mehr möglich sind, konnten kurzzeitige Verbesserungen der Sichtbarkeit in Suchmaschinen erzielt werden. Beispielsweise galten früher ausschließlich Backlinks, also Links auf anderen Websites zur eigenen Homepage, als maßgebend für die Positionierung in der Google Suche. Deshalb wurden oft wahllos Backlinks generiert oder bei unseriösen Anbietern massenhaft eingekauft. Nicht selten wurden zu diesem Zweck unzählige, kostenlose Domains gesichert und online gestellt, auf denen sich nichts weiter befand, als ellenlange Backlinklisten. Solchen und ähnlichen Black Hat SEO Methoden hat Google längst einen Riegel vorgeschoben, indem zum Beispiel die Backlink Struktur komplett neu bewertet wurde. Heute ist ein Backlink für eine Website nur dann wertvoll, wenn er von einer themenrelevanten Seite stammt oder von einer Website mit einem starken Pagerank, der sich auch auf die eigene Homepage vererbt.

Nicht wenige Unternehmen haben deshalb in dieser Pionierzeit schlechte Erfahrungen mit der Suchmaschinenoptimierung gemacht und stehen dieser teilweise auch heute noch skeptisch gegenüber. Die unternehmerische Notwendigkeit bei Google prominent platziert zu sein, blieb aber bestehen, weshalb in der Folge viele Unternehmen versucht haben, die Suchmaschinenoptimierung intern zu lösen. Aber auch das zog oft eher negative Konsequenzen nach sich. Denn SEO ist mittlerweile ein eigenes und hoch komplexes Berufsfeld geworden, welches ein Leihe unmöglich alleine bewältigen kann. Sie würden für einen aufwendigen Klempnerjob schließlich auch keinen Schreiner engagieren und zudem die gleichen, optimalen Ergebnisse erwarten.

Mit den richtigen Experten an ihrer Seite, welche sich heute unter anderem durch eine langjährige Expertise, zahlreiche Google Zertifizierungen oder sogar Google Partnerschaften ausweisen können, besteht allerdings kein Grund mehr zur Skepsis. Keine utopischen Garantien, sondern ein realistischer und lösungsorientierter Ansatz sowie transparentes Handeln und ein übersichtliches und kontinuierliches Reporting zeichnen einen professionellen Experten im Bereich der Suchmaschinenoptimierung aus. Die SEO Landschaft hat sich durch und durch professionalisiert und mit leistungsstarken und dazu kostenfreien Tools, wie der Google Search Console, das perfekte Werkzeug zur Hand, um auch Ihre SEO Maßnahmen erfolgreich zu gestalten.

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SEO FAQ – Diese Punkte sollten Sie zur Verbesserung der Google Sichtbarkeit beachten

Die OnPage Kriterien, welche Google zur Bewertung einer Website heran zieht und auf der die Positionierung in der Suchmaschine beruht, sind vielfältig und unterliegen einer ständigen Entwicklung. Ehemals hoch relevante Punkte verlieren an Wichtigkeit, anderen kommt nach und nach eine wesentlich höhere Bedeutung zu, ganz neue Faktoren werden ergänzt. Wer erfolgreich Suchmaschinenoptimierung betreiben will, muss immer am Puls der Zeit bleiben. Wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick geben, welche Punkte Sie bei der OnPage Optimierung in jedem Fall auf dem Schirm haben sollten.


Google My Business

Der Eintrag einer Website in den Google Suchergebnissen wird längst nicht mehr nur mit dem altbekannten Textblock dargestellt, bestehend aus Titel und einer kurzen Beschreibung. Rechts daneben und wesentlich plakativer erscheinen in den meisten Fällen Fotos des Unternehmens, die Adresse samt Google Maps Verknüpfung, Basisinfos wie Website, Öffnungszeiten oder Telefonnummer sowie die Möglichkeit sich bereits bestehende Bewertungen des Unternehmens anzusehen oder selbst eine neue abzugeben.

All diese für den Nutzer sehr relevanten Informationen werden über einen Google My Business Account eingespeist, welchen Unternehmer selbst anlegen und verwalten können. Damit haben Sie nicht nur direkten Einfluss auf die Darstellung Ihres Unternehmens in der Google Suche, Sie können den Sucheintrag Ihrer Website dadurch auch wesentlich lebhafter und hochwertiger gestalten. Mit repräsentativen Bildern, wie zum Beispiel Ihrem Logo, Ihrem Team, Ihren Produkten oder Ihrem Firmensitz. Mit der Angabe von Öffnungszeiten wissen potenzielle Kunden genau, wann sie Ihr Ladengeschäft besuchen können. Durch die Verknüpfung mit Google Maps können Kunden mit nur einem Klick eine Routenplanung aktivieren. Haben Sie eine Telefonnummer im Google My Business Account hinterlegt, sind potentielle Kunden über ihr Smartphone nur einen Klick von einem Anruf entfernt und auf abgegebene Bewertungen können Sie mit ausführlichen Kommentaren reagieren.

Die Vorteile eines Google My Business Profils sind vielfältig und sollten von Unternehmen nicht ungenutzt bleiben. Denn wenn Sie diesen Eintrag nicht selbst vornehmen, wird Google ihn höchstwahrscheinlich automatisch erstellen und warum keinen positiven Einfluss auf die digitale Identität Ihres Unternehmens ausüben, wenn die Möglichkeit dazu besteht? Selbst wenn Google einen solchen Account bereits generiert hat, lässt sich die Inhaberschaft leicht auf Sie übertragen und die Inhalte entsprechend bearbeiten. Wir unterstützen Sie gerne bei der Einrichtung eines eigenen Google My Business Accounts und richten diesen optimal ein- und auch aus.

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Meta Tags

Meta Tags sind nicht mehr das Maß aller Dinge, gehören aber nach wie vor zum Standard in Sachen Suchmaschinenoptimierung und sind ausschlaggebend für die Darstellung in den Google Suchergebnissen. Die drei wichtigsten Meta Tags sind der Meta Title, die Meta Description und die Meta Keywords, über welche die sogenannten SERPs definiert werden, die englische Abkürzung für Search Engine Result Pages. Der Meta Title bestimmt, welche Überschrift den jeweiligen Seiten Ihrer Website in den Google Suchergebnissen zugeordnet wird. Die Meta Description, welche nicht länger als 156 Zeichen lang sein sollte (inklusive Leerzeichen), liefert die Beschreibung und damit den angezeigten Text Ihrer Website in der Google Suche. Die Meta Keywords definieren, auf welche Schlagworte die einzelnen Seiten Ihrer Website für die Suchmaschine ausgerichtet werden soll.


Rich Snippets


Die Rich Snippets, auch strukturierte Daten genannt, bilden in etwa das Gleiche ab wie die Meta Tags und definieren die SERPs auf Suchmaschinen. Diese zeitgemäßere Form der Umsetzung kann durch sogenannte Mark-Ups für alle Seiten Ihrer Website angelegt werden und hierüber lassen sich beispielsweise Preise, Termine oder Zinssätze tabellarisch in den Suchergebnissen darstellen.


Google Sitelinks

Sitelinks sind Links zu Unterseiten Ihrer Website und können zusätzlich unter dem eigentlichen Suchergebnis angezeigt werden. Sie erhöhen in der Regel die Klickrate (CTR), sofern die Sitelinks für den Nutzer interessant sind. Weniger relevante Unterseiten, wie zum Beispiel das Impressum eines Unternehmens, lassen sich über die Google Search Console abwerten, damit diese nicht mehr so häufig in der Google Suche als Sitelink erscheinen.


Content Keywords & Keyword Density

„Content is king“. Diesen Wahlspruch hat Google für die Bewertung der Qualität einer Website ausgegeben. Websites, die nur über einen statischen Inhalt verfügen, also über redaktionellen Content, der einer Visitenkarte entspricht und nur äußerst selten aktualisiert wird, haben wesentlich geringere Chancen auf Google ein hohes Ranking zu erlangen, als Websites, die beispielsweise über eine News Rubrik verfügen. Auch eine lebendige „Über uns“ Seite, auf der dem Unternehmen ein Gesicht gegeben wird, oder Experten, die Blogbeiträge auf der Seite verfassen, wirken sich positiv auf die Position in der Suchmaschine aus.

Beim Wording der Inhalte sollte darauf geachtet werden, dass die für das Unternehmen relevantesten Begriffe auch prominent mit einfließen. Sprich diese Keywords sollten im Idealfall in Überschriften stehen und mehrfach im Fließtext vorkommen, ohne dabei den Anspruch eines qualitativ hochwertigen Artikels zu verlieren und ohne beim Leser den Eindruck des „Keyword Spamings“ zu erwecken.

Hintergrund ist, dass Google den Begriffen, die in Überschriften vorkommen oder am häufigsten auf einer Seite verwendet werden, eine höhere Relevanz einräumt. Mit einer stärkeren Integration der Top Keywords im Content steigt also deren Relevanz im Google Index. Folglich verbessert sich die Position zu relevanten Keywords in der organischen Suche und auch CPC Kosten können bei Google Adwords Werbekampagnen gesenkt werden, da die sogenannte Zielseitenerfahrung dadurch optimiert wird.


Thin Content Quality

Ein weiteres Kriterium unter dem Gesichtspunkt des „Content is king“ Mottos ist die sogenannte Thin Content Quality. Websites, die kaum über redaktionelle Inhalte verfügen oder weniger als 200-300 Wörter pro Seite aufweisen, werden von der Suchmaschine eher negativ bewertet.


Responsive Design & Mobile Friendly

Immer mehr Menschen nutzen das Internet hauptsächlich über ihr Smartphone. Entsprechend gewinnt die Nutzerfreundlichkeit einer Website für mobile Nutzer immer mehr an Gewicht. Das hat Google mit seinen Algorithmus Updates im Jahr 2015 auch aus SEO Sicht nochmals deutlich bestätigt. Eine Internetseite, die nicht responsive ist, also über keine Barrierefreiheit verfügt oder alternativ keine mobile Version anbietet, wird es in Zukunft entsprechend schwer haben, in der Google Suche eine promintente Position zu erreichen.


Performance

Die Performance einer Website, also in erster Linie ihre Ladegeschwindigkeit, hat große Auswirkungen auf ihr SEO Ranking. Ist der Quellcode, also die Programmierung, unnötig überladen, sind bestimmte Dateitypen nicht komprimiert oder Bilder viel zu groß angelegt, wirkt sich das negativ auf die Dauer des Seitenaufbaus, damit auf die Wartezeit des Nutzers und dadurch auch auf die Bewertung der Website aus.


Social Signals

Der Suchmaschinenoptimierung im Bereich der sozialen Netzwerke, dem Social SEO, kommt immer mehr Bedeutung zu. Hierbei spielen die sogenannten Social Signals die größte Rolle, mit denen Shares und Likes auf Social Media Plattformen gezählt werden, die einer Webseite zuzurechnen sind. Die Integration der existierenden Kanäle auf der Website hat natürlich auch einen positiven Effekt.


Blockierte Ressourcen

Auf Programmierseite werden häufig bestimmte Ressourcen einer Website versteckt und damit für Suchmaschinen blockiert, zum Beispiel CSS oder Java Skripte. Durch diese blockierten Ressourcen kann der Googlebot unter Umständen eine Website nicht korrekt rendern, bekommt sie nicht korrekt angezeigt und muss die Bewertung der Seite auf Grundlage dieser falschen bzw. fehlerhaften Sichtweise vornehmen.


Canonical Tags

Canonical Tags sind die von Google bevorzugte Methode, um der Suchmaschine mitzuteilen, welche Version der Domain als Standardseite zu bewerten ist und entsprechend bevorzugt behandelt und indexiert werden soll. Canonicals können die mobile Version einer Website genauso ausweisen, wie verschiedene Sprachversionen oder die Desktop Variante. Durch Canonical Tags auf allen Unterseiten lassen sich außerdem Indexierungsfehler vermeiden.


Mehrere Sprachversionen einer Website

Ist eine Website international ausgerichtet und es existieren mehrere Sprachversionen, sollten diese mit sogenannten hreflang Tags kenntlich gemacht werden. Ist dies nicht der Fall, entsteht dadurch ein großes Fehlerpotenzial und Nutzern könnte beispielsweise die falsche Sprachversion in der Google Suche angezeigt werden.


H1 Struktur

Mit H1 Tags werden die Hauptüberschriften einer Website definiert und diese sollten immer nur einmal pro Seite vergeben werden. Begriffe die in H1 Tags stehen, bewertet Google als besonders relevante Keywords. Die nächst kleinere Überschrift kann entsprechend mit H2 Tags versehen werden. Diese sollten nur dann mehr als einmal auf einer Seite vorkommen, wenn die entsprechende Seite mindestens 300 Wörter enthält. Die nächst kleineren H3 oder H4 Tags können dagegen mehrfach pro Seite vergeben werden.


Ankertext Struktur

Ein Ankertext ist der Text, der im Hyperlink steht. Liegt der Link beispielsweise hinter dem Wort „hier“, kann der Googlebot damit wenig anfangen. Liegt der Link stattdessen hinter den Begriffen „Tagesgeldkonto eröffnen“, ist dies ein Ankertext, aus dem der Nutzer einen Schluss auf den Inhalt ziehen kann und der von Google entsprechend positiv bewertet wird. Wörter die in einem Hyperlink stehen, erhalten außerdem eine höhere Keyword-Relevanz, ähnlich den Wörtern in H1 Tags. Enthalten Fließtexte auf der Website keine Verlinkungen zu internen Seiten, kann sich das negativ auf die SEO Einschätzung von Google auswirken.


Interner Linkfluss

Als positiven Linkfluss bewertet Google, wenn eine Seite mindestens dreimal intern verlinkt ist. Verfügt eine Seite über weniger interne Verlinkungen, schätzt Google diese als wenig relevant für den Besucher ein. Umgekehrt räumt Google den Seiten mit den meisten internen Verlinkungen die höchste Bedeutung ein.


URL Struktur

Google bewertet die URL Struktur im Grunde nach Nutzererfahrung. Eine klare URL wie „beispielseite.de/beispiel-produkt“ wird positiv bewertet, weil der Nutzer sowie der Googlebot sofort weiß, was ihn auf der Seite erwartet. Entsprechend negativ wird eine Seite mit einer kryptischen URL wie „beispielseite.de/yx-z379“ bewertet, weil sich daraus kein Aufschluss über den Inhalt ergibt.


XML Sitemap

Eine XML Sitemap ist für den Googlebot im Grunde wie das Menü bzw. die Navigation für den Nutzer. Ohne findet der Googlebot sich schlechter auf der Website zurecht. Die Indexierung in die Suchmaschine ist wesentlich zeitaufwendiger und birgt erhöhtes Fehlerpotenzial. Seiten die zwar vorhanden, aber nicht in der Sitemap gelistet sind, werden von Google unter Umständen nicht indexiert.


Robots.txt

Die Robots.txt Datei ist wie eine Nachricht an den Googlebot, mit dem Befehl die Website zu indexieren bzw. bestimmte Verzeichnisse nicht zu indexieren. Sensible Ordner oder irrelevante Bereiche der Website können über die Robots.txt Datei von der Indexierung ausgeschlossen werden. Genauso lassen sich mit einem entsprechenden Eintrag bekannte Spambots von der Seite fernhalten.


Navi Struktur

Aus Google Sicht sollte die Navi Struktur einer Website, also das Menü, wie ein Stammbaum aufgebaut sein und jedes „Kind“ über die entsprechenden „Eltern“ verfügen. Einer Ihrer Hauptmenüpunkte könnte beispielsweise „Geldanlagen“ sein, das wären die „Eltern“. Die entsprechenden Unterseiten „Tagesgeld“ oder „Festgeld“, welche dem Hauptmenüpunkt zugeordnet sind, gelten als „Kinder“. Ist eine existierende Seite über kein Menü erreichbar, wird Google das negativ bewerten. Ist dies aber gewollt, zum Beispiel im Falle einer Landing Page für eine befristete Adwords Kampagne, kann diese „elternlose“ Seite über die Robots.txt Datei von der Indexierung ausgeschlossen werden.


Verzeichnis Struktur

So wie Google die sichtbare Navi Struktur einer Website bewertet, spielt auch die Hintergrundstruktur auf dem Server eine Rolle. Eine aufgeräumte Ordnung sowie sinnvolle Benennung der Verzeichnisse trägt zu einer SEO Optimierung bei. Außerdem wirkt sich die Struktur des Servers auf die Performance einer Website aus.


ALT Attribute

Google ist für Grafiken und Bilder quasi blind. Deshalb sollten sogenannte ALT Attribute für jedes Bild vergeben werden, vergleichbar mit den Meta Tag Angaben für Webseiten. So sollte jedes Bild über einen eindeutigen und aufschlussreichen Titel sowie eine kurze Beschreibung verfügen. Dadurch werden Bilder nicht nur für den Googlebot eindeutig sichtbar gemacht, sie können damit auch prominent und zu relevanten Suchbegriffen in der Bildersuche von Google gelistet werden.


Duplicate Content

Verfügen zwei verschiedene Domains über den gleichen Inhalt, wertet Google das als Duplicate Content, also als nicht individuellen und nicht hochwertigen Inhalt. Dabei gelten für Google bereits die Versionen mit und ohne „www“ einer Domain als zwei verschiedene Seiten, genauso wie die Versionen mit https und mit http. Um diesen vorprogrammierten Duplicate Content zu vermeiden, sollten Canonical Tags und eindeutige Status Codes für jede Version der Domain eingerichtet werden, also zum Beispiel der Code 200 für die gewünschten Hauptdomains oder der Code 301 für eine permanente Weiterleitung.


URL Fehler

Ist eine aktuell noch extern verlinkte Seite der Website nicht mehr erreichbar, ist das ärgerlich für den Nutzer, da ihn der Link auf eine nicht mehr existierende Seite führt. Entsprechend negativ wertet Google den für eine nicht auffindbare Seite ausgegebenen Statuscode 404. Da der Webmaster selten Einfluß auf die Aktualität externer Links ausüben kann, gilt es diesen Statuscode auf anderem Wege zu vermeiden. Mit entsprechenden Einträgen in der htaccess Datei können solche toten Links dauerhaft auf aktuelle Seiten weitergeleitet werden.


MIME Type

Der MIME Type teilt dem Googlebot mit, welcher Dateityp sich hinter einer URL verbirgt, also zum Beispiel „html“. Fehlt diese Angabe, muss der Googlebot quasi mehr Aufwand betreiben, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Dadurch verzögert sich die Indexierung, entsprechend negative Side Effects kommen zum Tragen.

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Website optimieren mit der Google Search Console

Mit der Search Console, ehemals Webmaster Tools, stellt Google Website-Inhabern ein kostenloses und starkes Werkzeug zur Verfügung. Denn damit lassen sich zahlreiche SEO Fehler nicht nur identifizieren, es werden zu jeder Fehlermeldung auch ausführliche Handlungsempfehlungen ausgegeben, die teilweise direkt in der Search Console umgesetzt werden können. Beispielsweise erzeugen Sie mit dem Data Highlighter die Rich Snippets für Ihre Website, sprich Sie taggen per Anleitung die Inhalte Ihrer Seite, welche in der Google Suche angezeigt werden sollen. Sie können Sitelinks abwerten, damit zum Beispiel hauptsächlich Links zu Produktseiten unter dem eigentlichen Suchergebnis hinzugeschaltet werden. Sie können Ihre Sitemaps in der Search Console zur Indexierung einreichen, diese überwachen und ggf. gemeldete Fehler beheben. Bei schwerwiegenden Fehlern versendet Google direkte Mitteilungen an den Kontoinhaber, damit dieser zeitnah auf Probleme reagieren kann.

Mit den Berichten zur Suchanalyse wird u.a. abgebildet, welche Keywords zu Klicks auf Ihre Website geführt haben, welche Websites am häufigsten auf Ihre Domain verlinken oder wie es um die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten bestellt ist. Mit den Statistiken zum Google Index können Sie quasi überprüfen, ob die Suchmaschine Ihre Website versteht bzw. ob Ihre Seite thematisch korrekt ausgerichtet ist. Mit dem Bericht für “Content Keywords” lässt sich beispielsweise leicht bestimmen, welche Wörter, auf Grundlage Ihres Website Contents, von Google am stärksten gewichtet werden. Führen irrelevante Keywords die Liste an, können Sie durch wenige inhaltliche Veränderungen diese Gewichtung positiv beeinflussen und damit die Sichtbarkeit in der Suchmaschine entsprechend verbessern.

Mit den Crawling Statistiken gibt Google u.a. Auskunft darüber, wie oft eine Website gecrawlt bzw. ob diese tagesaktuell erfasst wird und ob die Suchmaschine die Seite fehlerfrei indexieren kann. Über den Robots.txt-Tester lassen sich Anpassungen an der Datei live testen, ohne am Original Änderungen vornehmen zu müssen. Nicht zuletzt können über die Google Search Console Sicherheitsprobleme identifiziert und Sicherheitslücken geschlossen werden, wie zum Beispiel im Falle einer Infektion durch Spam- oder Malware.


Best Practices Google Search Console

Es kommt nicht selten vor, dass Seiteninhaber ein Search Console Konto eröffnen, Ihre Website einmal eintragen sowie verifizieren und fälschlicherweise davon ausgehen, dass sich die Einrichtung damit erledigt hat. Das ist allerdings nicht korrekt, denn alle Varianten sowie Versionen Ihrer Website sollten als eigene Properties hinterlegt werden. Angefangen von den Versionen mit und ohne “www”, über jeweils einen Eintrag mit http und mit https (falls beide vorhanden sind), bis hin zur eigenen Property für Ihre mobile Version der Website sowie ggf. für verschiedene Sprachversionen.

Demzufolge sollten die verschiedenen Versionen der Website auch über eine spezifische XML Sitemap verfügen. Falls Sie Subdomains angelegt haben, verhält es sich ähnlich. Auch diese betrachtet Google als eigenständige Seiten, entsprechend sollte jede Subdomain über eine eigene Property mit einer eigenen Sitemap erfasst werden. Wenn Sie durch diese Struktur über mehr als eine XML Sitemap verfügen, beispielsweise eine für die Hauptseite, eine für die mobile Version sowie eine für eine englische Sprachversion, können Sie einen Sitemap Index anlegen. Damit beschleunigen Sie die Indexierung und vermeiden mögliche Indexierungsfehler.

Die häufigsten Fehlermeldungen beim Einreichen einer Sitemap in der Google Search Console basieren auf kritischen Einträgen in der Sitemap. Hier sollten in keinem Fall Seiten aufgeführt sein, die nur ein Redirect sind, also eine Weiterleitung zu einer anderen Seite darstellen und auch keine Seiten, die durch Einträge in der Robots.txt Datei von der Indexierung ausgeschlossen sind. Beide Fälle gehören nicht in eine XML Sitemap und verursachen Fehler.

Um den vollen Umfang der Google Search Console nutzen und alle relevanten Daten erheben zu können, sollten Sie diese mit Ihrem Google Analytics Konto verknüpfen. Außerdem sollten Sie die bevorzugte Version Ihrer Website wählen, also ob Ihre Seite mit oder ohne “www” in der Google Suche dargestellt werden soll. Als ersten Schritt im Umgang mit der Search Console empfiehlt sich die Einreichung der XML Sitemap.